Dargestellt sind alle dauerhaften Linienveränderungen und längerfristigen Bahnhofsschließungen. Auf kriegsbedingte oder sonstige betriebliche Einschränkungen wird an dieser Stelle nicht eingegangen.
Die heutigen Linien (seit 1966)
U1
Linie 1966 gebildet aus Linie B I
Schlesisches Tor – Wittenbergplatz – Ruhleben (Als „Linie 1“)
Eröffnung des Neubaubahnhofs Bismarckstraße
Umbenennung in „U1“
Linie U1 verkehrt auch in den Wochenendnächten (Fr/Sa und Sa/So)
Schlesisches Tor – Wittenbergplatz – Krumme Lanke (Kein Wochenend-Nachtverkehr mehr, siehe U12)
Warschauer Straße – Schlesisches Tor – Wittenbergplatz – Krumme Lanke
U12
Linie 1993 gebildet aus der Linie U1
Verkehrt nur zu besonderen Anlässen (Messe, Fußball) und in den Wochenendnächten
Schlesisches Tor – Wittenbergplatz – Ruhleben
Warschauer Straße – Wittenbergplatz – Ruhleben
U15
Linie 1993 gebildet aus der U3 und einem Teil der U1.
Verkehrt zeitweise nur zwischen Uhlandstraße und Wittenbergplatz
Uhlandstraße – Wittenbergplatz – Kottbusser Tor
Uhlandstraße – Wittenbergplatz – Kottbusser Tor – Warschauer Straße
U2 bis 1993
Linie 1966 gebildet aus Linie B II
Gleisdreieck (unten) – Wittenbergplatz – Krumme Lanke (Als „Linie 2“)
Wittenbergplatz – Krumme Lanke
Umbenennung in „U2“
Linie aufgegangen in der neugebildeten U1.
U2 Ost (1990 – 1993)
Linie 1990 gebildet aus der Linie A
Pankow (heute: Vinetastraße) – Alexanderplatz – Stadtmitte – Otto-Grotewohl-Straße (heute: Mohrenstraße)
Linie geht in der neu gebildeten U2 auf.
U2 ab 1993
Linie gebildet aus der bisherigen U2-Ost und dem westlichen Teil der U1
Vinetastraße – Stadtmitte – Gleisdreieck (unten) – Wittenbergplatz – Ruhleben
Eröffnung des Bahnhofs Mendelssohn-Bartholdy-Park
Pankow – Vinetastraße – Gleisdreieck (unten) – Wittenbergplatz – Ruhleben
U4
Linie 1966 gebildet aus der Linie B III
Nollendorfplatz – Innsbrucker Platz (als „Linie 4“)
Die anfangs blau dargestellte Linie ändert ihre Linienfarbe in ein helles Gelb, 1973 der besseren Erkennbarkeit auf den Netzplänen wegen in ein Ockergelb
Linie 4 umbenannt in „U4“
U5
Linie 1990 gebildet aus der Linie E
Alexanderplatz – Tierpark – Hönow
U6
Linie 1966 hervorgegangen aus dem Nordabschnitt der Linie C I und der kompletten Linie C II.
Alt-Mariendorf – Mehringdamm – Tegel (heute: Alt-Tegel) (als „Linie 6“)
Linie umbenannt in „U6“
Wiedereröffnung folgender „Transitbahnhöfe“: Stadtmitte, Französische Straße, Oranienburger Tor, Nordbahnhof (heute: Zinnowitzer Str.), Stadion der Weltjugend (heute: Schwartzkopffstr.)
U7
Linie 1966 hervorgegangen aus dem Südabschnitt der Linie C I
Britz-Süd – Hermannplatz – Mehringdamm – Möckernbrücke (Als „Linie 7“)
Zwickauer Damm – Britz-Süd – Mehringdamm – Möckernbrücke
Zwickauer Damm – Mehringdamm – Möckernbrücke – Fehrbelliner Platz
Rudow – Zwickauer Damm – Mehringdamm – Fehrbelliner Platz
Rudow – Mehringdamm – Fehrbelliner Platz – Richard-Wagner-Platz
Die bislang grau gehaltene Linie wird seit 1978 hellblau dargestellt.
Rudow – Mehringdamm – Richard-Wagner-Platz – Rohrdamm
Umbenennung der Linie 7 in „U7“
Rudow – Mehringdamm – Rohrdamm – Rathaus Spandau
U8
Linie 1966 hervorgegangen aus der Linie D
Leinestraße – Gesundbrunnen (als „Linie 8“ bezeichnet)
Leinestraße – Gesundbrunnen – Osloer Straße
Linie 8 umbenannt in „U8“
Leinestraße – Osloer Straße – Paracelsus-Bad
Wiedereröffnung des Transitbahnhofs Jannowitzbrücke
Wiedereröffnung des Transitbahnhofs Rosenthaler Platz
Wiedereröffnung des Transitbahnhofs Bernauer Straße
Wiedereröffnung der letzten noch geschlossenen Transitbahnhöfe: Heinrich-Heine-Straße, Alexanderplatz und Weinmeisterstraße
Leinestraße – Paracelsus-Bad – Wittenau
Hermannstraße – Leinestraße – Wittenau
U9
Linie 1966 hervorgegangen aus der Linie G
Leopoldplatz – Spichernstraße (als „Linie 9“ bezeichnet)
Leopoldplatz – Spichernstraße – Walther-Schreiber-Platz
Leopoldplatz – Walther-Schreiber-Platz – Rathaus Steglitz
Osloer Straße – Leopoldplatz – Rathaus Steglitz
Linie 9 umbenannt in „U9“
Linie U9 verkehrt auch in den Wochenendnächten (Fr/Sa und Sa/So)
Nicht mehr existierende Linien (nach 1966)
3 (später U3)
Linie 1966 gebildet aus der Linie B IV
Wittenbergplatz – Uhlandstraße
Die bislang blau dargestellte Linie ändert ihre Linienfarbe in dunkelgrün.
Umbenennung dieser Linie in „U3“
Linie geht in der neugebildeten Linie „U15“ auf.
Alte 5
Linie 1966 gebildet aus der Linie A III
Deutsche Oper – Richard-Wagner-Platz
Linienbetrieb stillgelegt.
Die früheren Buchstaben-Linien (1928 – 1966)
Linie A I
1928 gebildet aus der Centrumsstrecke, der Spittelmarkt- der Westlichen Stamm- und der Charlottenburger Strecke
Nordring (heute: Schönhauser Allee) – Alexanderplatz – Gleisdreieck – Wittenbergplatz – Bismarckstraße (heute: Dt. Oper) – Wilhelmplatz (später: Richard-Wagner-Platz) Sowie: Bismarckstraße (heute: Dt. Oper) – Bahnhof Stadion (unabhängiger Zuglauf)
Nordring (heute: Schönhauser Allee) – Alexanderplatz – Gleisdreieck – Wittenbergplatz – Städtische Oper (heute: Dt.Oper) – Wilhelmplatz (später: Richard-Wagner-Platz) Sowie: Städtische Oper (heute: Dt.Oper) – Bahnhof Stadion (unabhängiger Zuglauf) Sowie: Bahnhof Stadion – Ruhleben (unabhängiger Zuglauf)
Pankow (heute: Vinetastraße) – Nordring (heute: Schönhauser Allee) – Alexanderplatz – Gleisdreieck – Wittenbergplatz – Städtische Oper (heute: Dt.Oper) – Wilhelmplatz (später: Richard-Wagner-Platz) Sowie: Städtische Oper (heute Dt.Oper) – Bahnhof Stadion (unabhängiger Zuglauf) Sowie: Bahnhof Stadion – Ruhleben (unabhängiger Zuglauf)
Pankow (Vinetastraße) – Nordring (Schönhauser Allee) – Alexanderplatz – Gleisdreieck – Wittenbergplatz – Städtische Oper – Stadion – Ruhleben Jeder Zweite Zug: Pankow (Vinetastraße) – Nordring (Schönhauser Allee) – Alexanderplatz – Gleisdreieck – Wittenbergplatz – Städtische Oper – Wilhelmplatz (Richard-Wagner-Platz)
Betriebswiederaufnahme nach Kriegsende zwischen Knie (E.-Reuter.-Pl.) und Ruhleben
Den Zweig zum Richard-Wagner-Platz übernimmt die neu gebildete Linie A III
Linie ist betrieblich wieder komplett befahrbar.
Werktags: Pankow – Reichskanzlerplatz (heute Th.-Heuss-Platz) In den Abendstunden und Sonntags: Pankow – Zoologischer Garten
Gleisdreieck – Reichskanzlerplatz (BVG-West) Der östliche Linienteil wurde als „Linie A“ verselbständigt und von der BVG-Ost betrieben.
Linie stillgelegt Verkehrsaufgaben von den Linien B I (auf dem Abschnitt Wittenbergplatz – Ruhleben) und B II übernommen.
Linie A II
1928 gebildet aus der Centrumsstrecke, der Spittelmarkt- der Westlichen Stamm- und der Wilmersdorf/Dahlemer Strecke
Alexanderplatz – Gleisdreieck – Wittenbergplatz – Fehrbelliner Platz Sowie: Fehrbelliner Platz – Thielplatz Umsteigezwang am Fehrbelliner Platz
Alexanderplatz – Gleisdreieck – Wittenbergplatz – Fehrbelliner Platz – Thielplatz – Krumme Lanke
Betriebswiederaufnahme nach Kriegsende zwischen Hohenzollernplatz und Thielplatz mit Lücken.
Kompletter Umlaufverkehr zwischen Wittenbergplatz und Krumme Lanke
Kottbusser Tor – Gleisdreieck (oben) – Wittenbergplatz – Krumme Lanke
Werktags: Pankow – Gleisdreieck (unten) – Wittenbergplatz – Breitenbachplatz Werktags im Berufsverkehr: Pankow – Gleisdreieck (unten) – Wittenbergplatz – Krumme Lanke Sonntags: kein Betrieb.
Gleisdreieck (unten) – Wittenbergplatz – Breitenbachplatz
Linie stillgelegt
Linie A III
Linie 1945 hervorgegangen aus dem Zuglauf der A I
Deutsche Oper – Richard-Wagner-Platz
Zeitweise Fahrten ab Richard-Wagner-Platz nach Pankow
Linie umbenannt in „Linie 5“
Linie A
Entstanden aufgrund der Trennung des Betriebes durch den Mauerbau im Jahr 1961
Pankow (Vinetastraße) – Alexanderplatz – Thälmannplatz (Mohrenstraße)
Umbenennung dieser Linie in „U2“, betriebsintern in „U2-Ost“
Linie A B I
Linie 1953 ohne Linienbezeichnung eingeführt.
Warschauer Brücke – Gleisdreieck (oben) – Wittenbergplatz – Ruhleben
Linienbezeichnung „AB I“ eingeführt, Streckenverlauf unverändert.
Linie wird umbenannt in „B I“
Linie A B II
Warschauer Brücke – Gleisdreieck (oben) – Wittenbergplatz – Krumme Lanke
Linie wird umbenannt in „B II“
Linie B I bis 1954
1928 gebildet aus der östlichen Stammstrecke und der Schöneberger U-Bahn
Warschauer Brücke – Gleisdreieck (oben) – Nollendorfplatz – Hauptstraße (Innsbrucker Platz)
Betriebswiederaufnahme nur noch zwischen Nollendorfplatz – Innsbrucker Platz
Linie wird umbenannt in B II
Linie B I ab 1954
Gebildet aus der bisherigen Linie B II: Warschauer Brücke – Gleisdreieck – Nollendorfplatz – Wittenbergplatz – Uhlandstraße
Werktags und Sonntags: Gleisdreieck (oben) – Wittenbergplatz – Uhlandstraße Werktags im Berufsverkehr: Kottbusser Tor – Gleisdreieck (oben) – Wittenbergplatz – Uhlandstraße
Linie umbenannt in „B IV“
Linie B I ab 1957
Linie B I gebildet aus der bisherigen Linie AB I: Warschauer Brücke – Wittenbergplatz – Ruhleben
Schlesisches Tor – Wittenbergplatz – Ruhleben
Linie geht in der neuen „Linie 1“ auf.
Linie B II
Linie 1928 gebildet aus der Östlichen Stammstrecke und der Kurfürstendamm-U-Bahn
Warschauer Brücke – Gleisdreieck – Nollendorfplatz – Wittenbergplatz – Uhlandstraße
Betriebswiederaufnahme nach Kriegsende zwischen Schlesisches Tor und Prinzenstraße
Linie ist betrieblich wieder komplett im Sinne von 1928.
Linie wird umbenannt in B I
Linie B II ab 1954
Gebildet aus der bisherigen Linie B I: Nollendorfplatz – Innsbrucker Platz
Linie wird umbenannt in B III
Linie B II ab 1957
Linie gebildet aus der bisherigen Linie AB II: Warschauer Brücke – Wittenbergplatz – Krumme Lanke
Schlesisches Tor – Wittenbergplatz – Krumme Lanke
Gleisdreieck (unten) – Wittenbergplatz – Krumme Lanke
Linie umbenannt in „Linie 2“
Linie B III
Linie 1957 gebildet aus der bisherigen Linie B II:
Nollendorfplatz – Innsbrucker Platz
Linie wird umbenannt in „Linie 4“
Linie B IV
Linie 1957 gebildet aus der Linie B I:
Kottbusser Tor – Gleisdreieck (oben) – Nollendorfplatz – Wittenbergplatz – Uhlandstraße
Linie stillgelegt wegen Bauarbeiten am Kurfürstendamm
Linie wiedereröffnet: Wittenbergplatz – Uhlandstraße
Linie umbenannt in „Linie 3“
Linie C I
Linie 1928 gebildet aus der Nord-Süd-Bahn zuzüglich dem Neuköllner Zweig
Bergstraße (Karl-Marx-Straße) – Belle-Alliance-Straße (Mehringdamm) – Seestraße
Grenzallee – Bergstraße – Belle-Alliance-Straße – Seestraße
Betriebswiederaufnahme nach Kriegsende zwischen Hermannplatz und Bergstraße (K.-M.-Str.)
Komplette Linie im Sinne von Dezember 1930 wieder befahrbar, allerdings stellenweise noch eingleisig.
Grenzallee – Karl-Marx-Straße – Mehringdamm – Seestraße – Kurt-Schumacher-Platz
Grenzallee – Karl-Marx-Straße – Mehringdamm – Seestraße – Kurt-Schumacher-Platz – Tegel
Schließung der U-Bahnhöfe im Ostsektor: Stadtmitte, Französische Straße, Oranienburger Tor, Nordbahnhof, Walter-Ulbricht-Stadion Friedrichstraße bleibt als Grenzübergang geöffnet.
Britz-Süd – Grenzallee – Mehringdamm – Seestraße – Kurt-Schumacher-Platz – Tegel
Linie wird aufgeteilt und umbenannt: Britz-Süd – Mehringdamm: Linie 7 Mehringdamm – Tegel: Linie 6
Linie C II
Linie 1928 gebildet aus der Nord-Süd-Bahn zuzüglich dem Tempelhofer Abzweig
Flughafen (Paradestraße) – Belle-Alliance-Straße – Seestraße
Tempelhof (Südring) – Flughafen (heute: Paradestraße) – Belle-Alliance-Straße – Seestraße
In den ersten Nachkriegsmonaten war diese Linie zeitweise stillgelegt.
Tempelhof – Belle-Alliance-Straße (heute: Mehringdamm)
Tempelhof – Mehringdamm – Stettiner Bahnhof
Tempelhof – Mehringdamm
Linie geht in der neu gebildeten „Linie 6“ auf.
Linie D
Linie wurde 1928 aus der GN-Bahn gebildet
Boddinstraße – Schönleinstraße Eröffnung der GN-Bahn zunächst noch ohne Linienbezeichnung
Abschnittweise Verlängerung dieser Linie bis Neanderstraße
Boddinstraße – Hermannplatz – Neanderstraße (Heinrich-Heine-Straße) Einführung der Linienbezeichnung „D“
Leinestraße – Boddinstraße – Hermannplatz – Neanderstraße
Leinestraße – Hermannplatz – Neanderstraße – Gesundbrunnen
Betriebswiederaufnahme nach Kriegsende zwischen Boddinstraße und Schönleinstraße
U-Bahnlinie wieder komplett und zweigleisig befahrbar im Sinne von April 1930.
Schließung der U-Bahnhöfe im Ostsektor: Heinrich-Heine-Straße, Jannowitzbrücke, Alexanderplatz, Weinmeisterstraße, Rosenthaler Platz, Bernauer Straße
Linie wird in „Linie 8“ umbenannt.
Linie E (Friedrichsfelder U-Bahn)
Alexanderplatz – Friedrichsfelde
Betriebswiederaufnahme nach Kriegsende zwischen Frankfurter Allee und Friedrichsfelde
Linie ist eingleisig wieder komplett befahrbar im Sinne von Dezember 1930
Alexanderplatz – Friedrichsfelde – Tierpark
Alexanderplatz – Tierpark – Elsterwerdaer Platz
Alexanderplatz – Elsterwerdaer Platz – Hönow
Linie wird umbenannt in „U5“
Linie G
Inbetriebnahme dieser Linie: Spichernstraße – Zoologischer Garten – Leopoldplatz
Diese Linie geht in der „Linie 9“ auf.