Berlins U-Bahnhöfe
Januar 2008
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U9
> U-Bhf. Schloßstraße
(562 m)
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BVG-Kürzel: Rzu (für
Rathaus Steglitz unten)
30. September 1974 eröffnet
Bezirk Steglitz
von Berlin

Bahnsteigbereich Rathaus Steglitz unten
Im Zentrum von Steglitz entstand zwischen 1969 und 1973 ein großer U-Bahnhof. Er umfasst einen Bahnsteigbereich für die Linie U9, bestehend aus zwei Seitenbahnsteigen und einem Mittelbahnsteig für die damals geplante U10. Der U10-Bereich wird gegenwärtig von der U9 genutzt. Der gesamte Bahnhof wurde nicht unter der Schloßstraße, sondern auf einem damals freien Baufeld östlich der Schloßstraße errichtet. Auf diesem Baufeld entstand zusammen mit der U-Bahn ab 1969 das "Steglitzer Kreisel", ein Dienstleistungs- und Verwaltungszentrum. Im Erdgeschossbereich dieses Zentrums entstand ein Busbahnhof für die Fahrgäste der BVG. Während der U-Bahnhof im September 1974 eröffnet wurde, befand sich der Kreisel noch im Bau, denn der Bauträger meldete 1974 Insolvenz an, verursacht durch enorm gestiegene Baukosten. Nachdem 1977 ein neuer Investor gefunden war, konnte das Gebäude bis September 1980 fertig gestellt werden. In das 119 Meter hohe Gebäude zog u. a. das Bezirksamt Steglitz von Berlin ein. Seit Ende 2007 steht das Gebäude leer, da Asbest vermutet wird. Die weitere Nutzung ist unklar.
Der Bahnsteig der U-Bahn befindet sich in 2-facher Tiefenlage und hat eine Breite von 14,45 Meter. Über dem Bahnsteig befindet sich das weitläufige Zwischengeschoss, von wo der Busbahnhof und die Schloßstraße erreicht werden kann. Einige Wände haben nur provisorischen Charakter, das sich hinter ihnen die Bahnsteigbereiche der zukünftigen Lankwitzer U-Bahn befinden. Der Ausbau dieses Bahnhofsbereichs mit seinen zwei gekrümmten Seitenbahnsteigen war und ist erst bei einem Bau der U9 nach Lankwitz-Kirche vorgesehen.
Die Pläne des Innenausbaus stammen von Senatsbaudirektor Rainer G. Rümmler.
1989 wurden die nie benutzten Tunnelbereiche der Lankwitzer U-Bahn unter der S-Bahntrasse hindurch ausgebaut, um hier im Bedarfsfalle weitere Abstellmöglichkeiten zu schaffen. In dieser Zeit wurde ein Fußgängertunnel von der Verteilerebene bis unter die Stadtautobahn ausgebaut, um eine direktere Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn zu schaffen. Was der Passant nicht merkt: Er geht in diesem Tunnel über den Bahnsteig der Lankwitzer U-Bahn.
Im Jahre 2005 wurden Teile des U-Bahnhofs renoviert, um den Besuchern einer im Bau befindlichen Einkaufspassage freundliche Zugangsbereiche von der U-Bahn aus zu bieten. Im März 2006 schließlich wurde "das Schloss" eröffnet. Es entstand hinter dem alten Steglitzer Rathaus.





Blick zur Kehrgleisanlage der U10, genutzt von der U9
Die Leuchttafel dient für Anweisungen an das Zugpersonal
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Vorhallenbereiche |

"Höllenhund aus Edelstahl", Plastik von
Waldemar Grzimek im Vorhallenbereich

Vorhallenbereich mit Aufgang zum Busbahnhof

Namen weiterer Städte, die (1974) über eine U-Bahn
verfügen

Busbahnhof im Steglitzer Kreisel


2006 renovierter Tunnelbereich

Treppenabgang zur U-Bahn

Zugang zur Passage "das Schloss"

Herzlich Willkommen im "Schloss"



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U9 > U-Bhf. Schloßstraße (562 m) > |
Alle Aufnahmen:
Berliner-Untergrundbahn.de
Januar 2008