Berlins U-Bahnhöfe


 

Schloßstraße

U9 < U-Bhf. Rathaus Steglitz (562 m) <
Richtung Rathaus Steglitz

U9 > Walther-Schreiber-Platz (670 m) >
Richtung Osloer Straße

Steglitzer U-Bahn

BVG-Kürzel: Slo/Slu
30. September 1974 eröffnet
Bezirk
Steglitz von Berlin

Zwischen 1971 und 1973 entstand unter der Schloßstraße ein viergleisiger U-Bahnhof mit zwei Mittelbahnsteigen, die deckungsgleich übereinander angeordnet sind. Nur die jeweils östlichen Gleise werden von der U9 genutzt, während die westlichen Gleise eigentlich für die U9 bestimmt sind, waren die östlichen Gleise eigentlich für die geplante U10 gedacht. Der Bahnhof besteht aus drei Ebenen: Unter der Straße befinden sich die Vorhallenbereiche. In der Ebene darunter der Bahnsteig für die U9 nach Osloer Straße und darunter der Bahnsteig für die U9 nach Rathaus Steglitz. Beide Bahnsteige sind mit Treppen und Rolltreppen direkt mit den Vorhallen verbunden. Zusätzlich gibt es eine Treppenverbindung zwischen beiden Bahnsteigen.

Die Pläne zu diesem U-Bahnhof, insbesondere zum Innenausbau stammen von Ralf und Ursulina Schüler-Witte. Sie entwarfen auch den über dem U-Bahnhof befindlichen so genannten "Bierpinsel". Jenes Gebäude entstand zwischen 1972 und 1976 neben der Joachim-Tiburtius-Brücke und wurde am 13. Oktober 1976 eröffnet. Es beherbergte einige Restaurant- und Gaststättenbetriebe. Seit April 2006 ist der Bierpinsel ungenutzt, nachdem schon in den vorangegangenen Jahren häufige Betreiberwechsel erfolgten. Es wird angestrebt, den Bierpinsel umfassend zu modernisieren, wobei dies nicht umstritten ist: Viele Umbaugegner befürchten massive äußere Veränderungen eines Gebäudes, welches für die frühen 70er Jahre typisch ist.


Einer der beiden identischen Bahnsteigbereiche


Verbindungstreppe zwischen den Bahnsteigen

U9 < U-Bhf. Rathaus Steglitz (562 m) <

U9 > Walther-Schreiber-Platz (670 m) >

Alle Aufnahmen:
Berliner-Untergrundbahn.de
Januar 2008