Die Linie U7 hat 40 Bahnhöfe und ist 31,8 km lang. Sie verbindet Rudow und Spandau miteinander und durchquert hierbei bevölkerungsreiche Stadtteile wie Britz, Neukölln, Schöneberg, Wilmersdorf und Charlottenburg, sowie Siemensstadt. Die U7 ist Berlins längste U-Bahnlinie mit dem höchsten Verkehrsaufkommen.
U7 Die Adenauerplatz-U-Bahn
Konstanzer Straße – Richard-Wagner-Platz
Mit dem Bau der Streckenverlängerung unter der Brandenburgischen- und Wilmersdorfer Straße wurde 1969 begonnen. Sie fügt sich am 1971 eröffneten Bahnhof Fehrbelliner Platz an und wurde am 28. April 1978 eröffnet.

Stand: Oktober 1979
Zunächst folgt die U-Bahn der Brandenburgischen Straße und erreicht am Preussenpark den Bahnhof Konstanzer Straße, einem Bahnhof, der nur am Südende über einen Zugang verfügt. Im weiteren Verlauf schwenkt die U-Bahn an den Ostrand der Straße um Platz für einen Straßentunnel zu halten: Den „Tunnel am Adenauerplatz“. So heißt dann auch der Bahnhof, der rechtwinklig unter dem Kurfürstendamm liegt. Dieser Bahnhof liegt direkt neben dem 1972 eröffneten Straßentunnel. Unter diesem Bauwerk befindet sich ein weiterer Bahnsteig: Er ist vorgesehen für eine spätere Streckenverlängerung der Linie 3 von Uhlandstraße Richtung Theodor-Heuss-Platz.
Im weiteren Verlauf folgt die U-Bahn der verkehrsberuhigten Wilmersdorfer Straße. Es folgt in Höhe der Kantstraße der Bahnhof Wilmersdorfer Straße. In diesem Bereich wurde die Straße selbst zur ersten Fußgängerzone West-Berlins umgestaltet. An der Bismarckstraße wurde ein Kreuzungsbahnhof mit der Linie 1 völlig neu eingefügt: Der Bahnhof Bismarckstraße. Auch für die Linie 1 wurde dieser Bahnhof am 28.April 1978 eröffnet. Hinter diesem Bahnhof folgt eine Schildvortriebsstrecke wobei die Linie 7 von der Wilmersdorfer Straße hinüber zur Richard-Wagner-Straße schwenkt. Nach Erreichen jener Straße beginnt der neue Endbahnhof dieser Linie: Richard-Wagner-Platz. Bevor dieser Bahnhof gebaut werden konnte, musste der aus dem Jahre 1906 stammende Kleinprofil-Bahnhof gleichen Namens abgerissen werden. Er wurde bis 1970 von der Linie 5 bedient, die vom Bahnhof Deutsche Oper kam.
Die Bahnhöfe im Einzelnen:
U-Bhf. Konstanzer Straße NEU: Weitere Bilder und Texte zu diesem U-Bahnhof

Bild: www.untergrundbahn.de in Kooperation mit www.urbanrail.net
U-Bhf. Adenauerplatz NEU: Weitere Bilder und Texte zu diesem U-Bahnhof

2002
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U-Bhf. Wilmersdorfer Str. NEU: Weitere Bilder und Texte zu diesem U-Bahnhof

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U-Bhf. Bismarckstraße NEU: Weitere Bilder und Texte zu diesem U-Bahnhof

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U-Bhf. Richard-Wagner-Pl. NEU: Weitere Bilder und Texte zu diesem U-Bahnhof

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Hinter dem Bahnhof mündet der A-H-Verbindungstunnel in die Kehrgleisanlagen der Linie 7. Der A-H-Tunnel (auch Richard-Wagner-Tunnel genannt) ist der einzige Kleinprofil-Großprofil-Verbindungs-Tunnel in West-Berlin und diente bis 1970 dem Zugverkehr der Kleinprofil-Linie 5. Über ihn können Arbeitswagen zwischen beiden Netzteilen ausgetauscht werden.
| U2 | Zum alten Bahnhof Richard-Wagner-Platz (Wilhelmplatz) von 1906: Die Charlottenburger U-Bahn |
Streckendaten lt. BVG-Bauabteilung Erklärung
| Fehrbelliner Platz | |
| 587 m | |
| Konstanzer Straße Kn | 101,1 +12 |
| 619 m | |
| Adenauerplatz Ad (früher: Ado) | 100,4 +93 |
| 740 m | |
| Wilmersdorfer Straße Wd | 99,7 +53 |
| 561 m | |
| Bismarckstraße Bmu | 99,1 +92 |
| 590 m | |
| Richard-Wagner-Platz Rw | 98,6 +02 |
| 1096 m | |
| Mierendorffplatz |
Bezeichnung: Strecke H
Gebaut: 1969-78
Gesamtlänge Fehrbelliner Platz – Richard-Wagner-Platz: 3,097 km
U7 Rudow – Rathaus Spandau
Weitere Abschnitte dieser Linie:

