
Am 28.September 1963 wurde diese Strecke im Rahmen der U-Bahnlinie C I eröffnet. Sie verläuft durchgehend unterirdisch und umfasst drei Bahnhöfe. Mit dem Bau wurde 1959 an der Buschkrugbrücke hinter dem bisherigen Endbahnhof Grenzallee begonnen. Sie durchquert im Zuge der Fritz-Reuter-Allee die für die Bauzeit zwischen den Weltkriegen bekannt gewordene „Hufeisensiedlung“ in Britz.
Herausragendes Bauwerk dieser Strecke ist die Unterfahrung des Landwehrkanals. Diese Unterfahrung fügt sich wenige Meter südlich an die seit 1930 bestehende Altbaustrecke an. Die alte Buschkrugbrücke wurde im Krieg zerstört und nach dem Kriege nur durch ein Provisorium ersetzt. Erst zusammen mit der U-Bahn entstand über dem Kanal eine endgültige Straßenbrücke, auf der anfänglich auch die Straßenbahnlinie 47 nach Rudow fuhr.
Die Bahnhöfe:
U-Bhf Blaschkoallee
Bahnhof mit Mittelbahnsteig in Unterpflasterlage. An beiden Enden befinden sich Zugänge in Form von oberirdischen Vorhallen. Die Bahnsteighalle erhielt eine Wandverkleidung mit weißen Fliesen, die im Mauerwerksverband angeordnet wurden, im Sockelbereich sind sie blaugrau. Die Stützen wurden klinkerverkleidet. Die Bahnhofsaufbauten sind blaugrün gehalten.
U-Bhf Parchimer Allee
Bahnhof mit Mittelbahnsteig in Unterpflasterlage. Zu beiden Enden sind Zugänge nebst oberirdischen Vorhallen vorhanden. Die Bahnsteighalle erhielt eine Verkleidung mit graublauen und im Sockel mit hellgrauen Fliesen. Die Einbauten dagegen wurden rot gehalten. Die Mittelstützen dagegen sind weiß ummantelt.
U-Bhf Britz-Süd
U-Bahnhof mit Mittelbahnsteig in Unterpflasterlage. Im Unterschied zu den vorangegangenen Bahnhöfen hat dieser nur einen südlichen Zugang erhalten. Dieser mündet in eine oberirdische Eingangshalle. Die Bahnsteighalle erhielt eine Verkleidung mit okerolivfarbenen Fliesen, die im Sockel hellgrau sind. Die Stützen sind, wie auch die Einbauten, dunkelgrau gehalten. Hinter diesem Bahnhof wurde ein Ausfädelbauwerk errichtet, so das eine Betriebswerkstatt erreicht werden kann.
Diese Werkstatt ging im Januar 1971 in Betrieb. Seit Januar 1970 führt die U-Bahnstrecke weiter in die Gropiusstadt.
Anschlussberichte: Die U-Bahn nach Gropiusstadt U7, der Neuköllner Abzweig U7
U7 Rudow – Rathaus Spandau
Weitere Abschnitte dieser Linie:
