Bilder vom Alexanderplatz
Bilder vom Alexanderplatz
Berliner-Untergrundbahn.de

Der Alexanderplatz im Wandel der Zeiten...


Rechts in der Mitte das Warenhaus Tietz, dahinter zum Bahnhof hin, die Baugrube des Berolinahauses.
Links die Altbauten, die gerade abgerissen werden. Dort entstand wenig später das Alexanderhaus. Der am Platz befindliche Altbau von Aschinger (Bildmitte) blieb noch eine Weile stehen.
In der Bildmitte und unten die Baugrube der U-Bahnlinie E.

Der Alexanderplatz rund zwei Jahre später: Die U-Bahn ist längst fertig.
Berolina- und Alexanderhaus sind ebenfalls fertig. Nur die Straßenflächen müssen noch fertig werden.
In der Ecke vor dem Alexanderhaus (links) befand sich noch kurz vorher der Altbau von Aschinger.




Und schon wieder zeichnen sich Bauarbeiten ab. Die Straßenbahn wurde 1967 eingestellt. Das Bild dürfte von 1968 sein.
Zwar blieben alle hier erkennbaren Gebäude stehen, doch hinter dem Fotographen änderte sich in der Folgezeit alles...
Danach bekam der Platz die Gestalt, die er heute noch hat.


Alter U-Bahneingang von 1913, ursprünglich befand er sich in einer Rasenfläche, aber zu diesem Zeitpunkt, um 1930, fand bereits der Umbau des Alexanderplatz statt, dem bald auch dieser Zugang weichen musste.
Dieser alte schöne Eingang wurde von Alfred Grenander entworfen. Er passte den Eingang, untypisch für diese Schaffensperiode, dem Charakter des Platzes an.
Er wurde um 1931/32 leicht verschwenkt an neuer Stelle wiederaufgebaut. Im 2. Weltkrieg aber ging er verloren.

hierbei um ein Imitat, welches so früher an dieser Stelle nie existierte. Dennoch ist es typisch für die Bahnhöfe, die um 1930 von Grenander entworfen wurden. Wenn wir die Treppe hinunter gehen, gelangen wir auf den Bahnsteig der U2...

Hier nun die Bahnsteigebene der heutigen U2, im Jahre 1913 noch ohne Linienbezeichnung, später dann Linie A genannt. Von 1913 stammt dieser Bahnhof, der sich vor kurzem noch so zeigte, wie zum Eröffnungsjahr. Wie er heute aussieht, wird gleich gezeigt.
Bild: Untergrundbahn.de


Dieses Bild entstand im Januar 2007 mit der nun runderneuerten Bahnsteighalle in historischem Stil. Werbefrei ist der Bahnhof, da die Fliesen wohl erst seit wenigen Tagen komplett sind. Werbefrei ist der Bahnhof seit vielen Jahrzehnten, nur Kunstobjekte lässt die BVG auf den Hintergleisflächen zu. Das war schon zu DDR-Zeiten so. Das soll so auch bleiben, sagt die BVG. Aber so nackte Wände (und ohne jedes Graffitti!) werden wir so schnell nicht mehr sehen. Das ist sicher!






Abendstimmung am Alexanderplatz mit den berühmten Torhäusern von Peter Behrens, die 1931/32 entstanden
Nun haben wir uns mit dem alten Bahnhof Alexanderplatz aus dem Jahre 1913 beschäftigt. Ab 1926 wurde der Bahnhof vollkommen umgebaut und wesentlich erweitert. Dies war notwendig, um zwei weitere U-Bahnlinien in diesem Bahnhof einzubinden.

Hier nun befinden wir uns auf dem Bahnsteig der heutigen U8, als sie im April 1930 eröffnet wurde, nannte sie sich noch „Linie D“. Auch diese schöne Bahnsteighalle entstand nach Plänen von Alfred Grenander. Er hatte seinen Stil dem schnörkellosen Zeitgeschmack angepasst.


Das ist Grenander-Architektur pur: Drei belebte Ebenen in einem U-Bahnhof zugleich. Man sollte hier allerdings nicht vergessen, dass Grenander nur die Gestaltung des Bahnhofs vornahm. Konstruktiv stammt dieser verschachtelte Bahnhof aus der Feder von Johannes Bousset.




Am Nordende des Bahnsteiges der Linie D führen Treppen hinauf zu diesem Zugang. Wer denkt, dass dieser Eingang ebenfalls von 1930 ist, der irrt. Dieser Eingang stammt von 2006! Ein perfektes Imitat der alten Grenander-Portale!

Jan Gympel nannte sie die „Mutter aller B-Ebenen“. Diese Passage verbindet alle Bahnsteigebenen miteinander und ist immer belebt. Was in den 70er Jahren in in allen möglichen deutschen Großstädten in Mode kam, hatte hier seinen Ursprung: Die unterirdische Ladenpassage, verbunden und entstanden in U-Bahnhöfen. Hier allerdings arbeitet die BVG noch an der Restauration, man siehts der Decke an.
Jan Gympel: Tunnel mit Tiefgang, Elefanten-Press 1993


















In der Zeit um 1970 wurde der Alexanderplatz abermals grundlegend umgestaltet. Bei dieser Gelegenheit wurde ein sehr umfangreiches Tunnelsystem unter den Straßen angelegt. Man gelangt hier zur Karl-Marx-Allee und zum „Mollknoten“. Hier sind Renovierungen dringend nötig. Das hier ist der Inbegriff von dunklen Gängen, die man gerne meiden möchte...

Im April 1930 wurde der Bahnhof Alexanderplatz erweitert: die Linie D wurde eröffnet. Um von der Linie D zur Linie A zu kommen, musste man durch einen provisorischen Verbindungsgang gehen. Hierzu ein Beitrag
zu den drei Linien:
U2: Centrumsstrecke
U8: GN-Bahn (Nördlicher Abschnitt)
U5: Westlicher Abschnitt der Friedrichsfelder U-Bahn
