BVG-Netzplan Sommer 1931

Im Sommer 1931 brachte die BVG diesen Netzplan heraus.
Er stellt relativ realitätsnah das Berliner U-Bahnnetz im Zustand des Spätsommers 1931 dar.
Damals neu war die durchgehende Befahrbarkeit der Linie A I. Zuvor nämlich musste man an der Städtischen Oper und am Stadion umsteigen, wenn man nach Ruhleben wollte.
1931 in Stichworten:
Was 1931 in Berlin passierte...
Sommer: Baustopp bei der U-Bahn. Die beiden Tunnelbauprojekte werden wegen der knappen Finanzen eingestellt.
Juli: Der große U-Bahn-Architekt Alfred Grenander ist verstorben. Er entwarf fast 70 Bahnhöfe.
August: Die Bahnhöfe Stadion und Onkel-Toms-Hütte sind nach ihrem Umbau fertiggestellt.
August: Die bislang betrieblich unterbrochene Linie A I wird erstmalig durchgehend von Pankow bis Ruhleben betrieben. Sämtliche Umsteigezwänge entfallen seither.
Wagenpark: Die BVG beschaffte drei Großprofil-U-Bahnwagen aus Aluminium (Bauart C IV).
