Netzplan Juli 1957 (BVG-West)

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Die BVG-West hat das U-Bahnnetz im Mai 1957 etwas umgestaltet.
Vorgeschichte: Im November hat die BVG das Kleinprofilnetz völlig verändert. Es war in der Linienbezeichnung dieser Strecken absolut logisch aber für den Fahrgast schwer zu verstehen und dadurch unübersichtlich.
Es gab zum Beispiel Linienbezeichnungen wie „AB I“ und „AB II“. Damit kam der Berliner nicht klar. Daher ordnete die BVG die Linien im Mai´57 neu und übersichtlicher.
Hauptmerkmal der neuen Linien ist, dass die A-Linien nur noch Zubringerfunktion zum Osten haben, die B-Linien aber die Hauptaufgaben übernommen haben.
Insgesamt fällt die etwas modernere Kartographie dieses Planes auf, die sich nicht mehr an einer stadtbildähnlichen Darstellung orientiert, sondern eher an der eines Schaltplanes.

1957 in Stichworten:
Was 1957 in Berlin passierte...
BVG-West
- Januar
- In einigen schwächer frequentierten Bahnhöfen werden die Zugabfertiger abgeschafft.
- Mai
- Neuordnung der Linien im Kleinprofilnetz.
- Mai
- Der U-Bahnhof Bayerischer Platz erhielt eine oberirdische Eingangshalle
- Juli
- Im Rahmen der „Interbau“ kann der neu erbaute U-Bahnhof Hansaplatz (Linie G) besichtigt werden.
- November
- Die Linie B IV und in diesem Zusammenhang der U-Bahnhof Uhlandstraße werden längerfristig stillgelegt.
- Dezember
- Die BVG erhält erste Serienzüge der Bauart D-57 für das Großprofil.
Neubau-Projekte
- Seit 1955
- Bau der Linie C-Nord von Kurt-Schuhmacher-Platz bis nach Tegel
- Seit 1955
- Bau der Linie G von Spichernstraße bis Leopoldplatz

August: Die beiden Großprofil-Baumusterwagen Typ E erreichen die U-Bahn-BW Friedrichsfelde.
