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Berliner UntergrundbahnSeit 1902 unter der Stadt

Netzplan Mai 1963 (BVG-West)

Netzpläne

Netzplan Mai 1963 (BVG-West)

Netzplan Mai 1963 (BVG-West)

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Im Mai 1963 gab die BVG (West) diesen Plan heraus.
Berlin war inzwischen fast zwei Jahre eine hermetisch geteilte Stadt. Dies wird in dem Plan bedingt deutlich, da es die BVG verstanden hat, die Ostlinien geschickt durch die schmale Strichbreite in den Hintergrund zu stellen. So fallen die Netzlücken am Potsdamer Platz und der Warschauer Brücke kaum auf.
Auch gewinnt man den Eindruck, dass die Züge der Linien C und D überall, also auch im Ostsektor, halten. Erst die Randerklärung stellt klar, dass der Halt im Ostsektor nur am Bhf. Friedrichstraße erfolgt.

Betrieblich verzichtet die BVG-West seit 1958 auf die Bezeichnungen der Linien mit alphabetischen/ römischen Bezeichnungen. Nur die Linienfarben stellen die unterschiedlichen Linien dar.
Seit 1961 gibt es die Linie „Spichernstraße – Leopoldplatz" Sie wurde bekannt als „Linie G“, niemals hieß sie betrieblich bei der BVG so.

1963 in Stichworten:
Was 1963 in Berlin passierte...

BVG-West

September
Eröffnung der Neubaustrecke von Grenzallee nach Britz-Süd
Dezember
Umbenennung des Bahnhofs Reichskanzlerplatz in Theodor-Heuss-Platz

Beschaffung von U-Bahnzügen der Großprofil-Bauart D-63

BVG-Ost:
April: Erster Einsatz von E-III-Zügen auf der Linie E

Projekte

C-I-Süd
Grenzallee – Britz-Süd
C-Süd
Tempelhof – Mariendorf
G-Süd
Spichernstraße – Schloßstraße
H-West
Mehringdamm – Fehrbelliner Platz